Es war ein Auftritt, auf den die Boulevardpresse monatelang gewartet hatte: Das Musikerpaar Sophie Fischer und Florian Krause erschien am Samstagabend erstmals Arm in Arm auf einem öffentlichen Event, der Verleihung des Deutschen Musikjournalistenpreises in Hamburg. Die beiden waren seit Jahren immer wieder gemeinsam in Restaurants oder im Urlaub gesehen worden, hatten sich jedoch konsequent geweigert, ihre Beziehung offiziell zu bestätigen. Nun schritten sie über den roten Teppich des Hotels Atlantic, wechselten Blicke und gaben sich ungewohnt nahbar. Fischer trug ein bodenlanges Samtkleid in Nachtblau, Krause einen klassischen Smoking, und beide strahlten eine fast inszenierte Gelassenheit aus.
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Die 29-jährige Fischer, eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Popsängerinnen der Gegenwart, und der fünf Jahre ältere Krause, Komponist und Pianist, hatten sich vor drei Jahren bei einer Benefiz-Gala kennengelernt. Die Medien spekulierten seither wild über eine mögliche Romanze, doch die beiden hielten Distanz zu Kameras und gaben keine gemeinsamen Interviews. Dass sie nun erstmals den Schritt in die Öffentlichkeit wagten, begründeten sie mit dem Wunsch, künftig nicht mehr getrennt leben zu müssen und dem ständigen Versteckspiel eine Ende zu machen. Mehrere enge Freunde bestätigten, dass die Entscheidung nach langen Diskussionen gefallen sei und vor allem von Fischers verstärktem Bedürfnis nach Authentizität getrieben wurde.
Für die Veranstalter des Musikjournalistenpreises war der gemeinsame Auftritt ein Coup, der dem Galaabend eine unerwartete Glamour-Note verlieh. Die Fotografen drängten sich, und die beiden posierten für die obligatorischen Bilder, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Später hielten sie gemeinsam die Laudatio für den Sänger Max Prosa, die sie teils humorvoll, teils nachdenklich gestalteten und dabei immer wieder private Anekdoten einflochten. Die Anwesenden quittierten die Rede mit minutenlangem Applaus, und die sozialen Medien verbreiteten Bilder des Paares innerhalb weniger Minuten hunderttausendfach.
