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Eilmeldungen

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Die Stadtverwaltung Magdeburg ist Opfer eines schweren Cyberangriffs geworden, bei dem Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch zahlreiche Server mit einer Ransomware verschlüsselten und eine Lösegeldforderung hinterließen. Die IT-Verantwortlichen bemerkten den Angriff beim morgendlichen Systemstart, als zentrale Dienste wie Bürgeramt, Standesamt und Teile der Finanzverwaltung nicht mehr erreichbar waren. Die Täter nutzten offenbar eine zuvor unbekannte Sicherheitslücke in der verwendeten Virtualisierungssoftware und infiltrierten das Netzwerk, ohne dass die bestehenden Firewalls und Endpoint-Protection-Systeme anschlagen konnten. Die Verwaltung leitete sofort den Notfallplan ein und trennte sämtliche Server vom Internet, um eine weitere Ausbreitung der Schadsoftware zu verhindern.

Die Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger waren immens. Sämtliche Termine in den Bürgerämtern mussten abgesagt werden, die Homepage der Stadt war nur noch in einer rudimentären Notversion erreichbar. Auch die Kfz-Zulassungsstelle, das Ordnungsamt und die Ausländerbehörde waren nicht arbeitsfähig, weil die Fachverfahren auf den nun verschlüsselten Datenbanken basierten. Das führte dazu, dass keine An- und Ummeldungen, keine Ausweise und keine Genehmigungen ausgestellt werden konnten. Der städtische Zahlungsverkehr wurde eingestellt, was bedeutete, dass weder Gehälter noch Rechnungen automatisch angewiesen wurden, und auch die Auszahlung von Sozialleistungen stockte. Ein Bürgertelefon wurde eingerichtet, das jedoch schnell überlastet war und kaum konkrete Hilfe anbieten konnte.

Ein eilig zusammengestelltes Krisenteam aus IT-Forensikern, dem Landeskriminalamt und externen Sicherheitsexperten begann mit der Analyse des Schadcodes und der Suche nach Wiederherstellungsmöglichkeiten. Erste Untersuchungen ergaben, dass die Angreifer mindestens drei Wochen im Netzwerk verbracht hatten, bevor sie die Verschlüsselung auslösten, und in dieser Zeit umfangreiche Daten exfiltriert haben könnten. Die Lösegeldforderung belief sich laut Insidern auf einen unteren siebenstelligen Betrag in Bitcoin, doch die Stadt folgte der Empfehlung des Landeskriminalamts, nicht auf die Erpressung einzugehen und stattdessen auf Backups zu setzen. Die Wiederherstellung aus den inkrementellen Sicherungen erwies sich jedoch als kompliziert, weil einige Backup-Zielspeicher ebenfalls betroffen waren.

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Seit dem Wochenende läuft in den bayerischen Alpen eine groß angelegte Suchaktion nach einem 55-jährigen Wanderer aus München, der allein zu einer anspruchsvollen Tour auf die Zugspitze aufgebrochen und nicht zurückgekehrt war. Der Mann, ein erfahrener Bergsteiger mit jahrzehntelanger Alpinerfahrung, hatte seine Frau am Freitagnachmittag darüber informiert, dass er die Route über das Höllental nehmen wolle und am Abend im Münchner Haus übernachten werde. Als auch am Samstag kein Lebenszeichen von ihm eintraf und das Handy nicht mehr erreichbar war, alarmierte die Familie die Polizei. Die Wetterbedingungen waren zu Beginn der Tour noch stabil, doch in der Nacht zum Samstag zog überraschend eine Kaltfront mit starken Gewittern und Schneefall auf, die die Suche akut erschwerte.

Die Bergwacht Bayern koordinierte den Einsatz von mehr als sechzig Retterinnen und Rettern, die das weitläufige Gelände zwischen der Höllentalangerhütte und dem Gipfelplateau systematisch durchkämmten. Zwei Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameras suchten das Gebiet aus der Luft ab, während Suchhunde speziell trainierter Staffeln die schroffen Fels- und Geröllfelder abschnüffelten. Aufgrund der Neuschneeauflage und der dadurch rutschigen Pfade gestaltete sich der Einsatz jedoch als extrem gefährlich für die Retter. Einsatzleiter Markus Koller erklärte, dass die Suchenden in drei Teams unterteilt worden seien, um die vielversprechendsten Spuren gleichzeitig verfolgen zu können, und dass man auch die Möglichkeit eines Absturzes in eine der zahlreichen Spalten im Höllentalferner nicht ausschließe.

Die Familie des Vermissten verbrachte die bangen Stunden in einem nahegelegenen Hotel in Grainau. Ein Polizeibetreuer stand ihr zur Seite und informierte sie laufend über den Fortgang der Suchmaßnahmen. Die Ehefrau schilderte, ihr Mann habe die Route genau geplant und sei stets mit vollständiger Ausrüstung unterwegs gewesen, einschließlich Steigeisen, Seil und Biwaksack. Sie widersprach damit Mutmaßungen, es handele sich um einen leichtsinnigen Alleingänger, und betonte, dass er zahllose ähnliche Touren ohne Zwischenfälle unternommen habe. Die Bergretter werteten auch die GPS-Daten des Mobiltelefons aus, die den letzten Standort im Bereich des Höllentaleingangs zeigten, bevor die Verbindung abbrach.

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Ein ICE der Baureihe 407 kollidierte am Donnerstagmorgen im Gleisvorfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs mit einem Baufahrzeug, wodurch die wichtigste Nord-Süd-Verbindung des deutschen Schienennetzes für Stunden vollständig unterbrochen wurde. Das Baufahrzeug, ein Schienenbagger, war im Rahmen von nächtlichen Instandhaltungsarbeiten ungesichert im Durchfahrtsgleis zurückgeblieben und wurde von dem mit etwa 60 Kilometern pro Stunde einfahrenden Zug frontal erfasst. Der Lokführer leitete zwar eine Schnellbremsung ein, konnte den Aufprall jedoch nicht mehr verhindern, der glücklicherweise nahezu keine Personenschäden verursachte, da der Bagger nur mit einer Absicherungsperson besetzt war, die rechtzeitig abspringen konnte. Die gut 200 Fahrgäste im Zug kamen mit dem Schrecken davon und wurden über die Notausstiege evakuiert.

Die sofortige Vollsperrung des Knotenpunkts Frankfurt wirkte sich wie ein Schock auf den gesamten Fernverkehr aus. ICE- und IC-Züge aus Richtung Hamburg, Berlin, München und Basel mussten weiträumig umgeleitet werden, was zu Verspätungen von mehr als drei Stunden und etlichen Zugausfällen führte. Der Bahnhof Frankfurt Hauptbahnhof selbst wurde zum Stillstand gebracht, da auch Regional- und S-Bahn-Linien betroffen waren. Die Deutsche Bahn richtete einen Notfallplan ein, mit dem Reisende über alternative Routen geleitet wurden, doch viele Passagiere strandeten in den überfüllten Bahnhofshallen. Die Informationspolitik der Bahn geriet schnell in die Kritik, weil die Fahrgäste über Lautsprecher nur lückenhafte und teils widersprüchliche Auskünfte erhielten.

Ein Bahnsprecher bestätigte am Vormittag, dass die Unfallstelle frühestens am Nachmittag geräumt sein könne, da der Bagger stark verkeilt war und erst durch einen Spezialkran geborgen werden musste. Als Ersatz setzte das Unternehmen Busse zwischen Frankfurt, Hanau und Darmstadt ein, die jedoch bei weitem nicht ausreichten, um die Menschenmassen aufzunehmen. Am Frankfurter Hauptbahnhof bildeten sich hunderte Meter lange Warteschlangen vor den Servicepoints, und viele Geschäftsreisende versuchten, auf Mietwagen auszuweichen. Derweil machten sich Techniker der DB Netz AG daran, die Oberleitungen und Gleise auf Beschädigungen zu prüfen, wobei schnell klar wurde, dass mehrere Schwellen und Signale in Mitleidenschaft gezogen worden waren.

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Am frühen Morgen brach in einem Betrieb des Chemieparks Leverkusen ein Feuer aus, das sich innerhalb kürzester Zeit zu einem ausgedehnten Großbrand entwickelte und eine riesige schwarze Rauchwolke über das Rheinufer steigen ließ. Die automatischen Brandmelder hatten kurz nach drei Uhr angeschlagen, und als die Werksfeuerwehr eintraf, standen bereits mehrere Tanks mit organischen Lösungsmitteln in Flammen. Aufgrund der chemischen Substanzen kam es zu mehreren kleineren Explosionen, die die Löscharbeiten erschwerten. Die Werkleitung alarmierte umgehend den öffentlichen Rettungsdienst und löste den vorgegebenen Notfallplan für benachbarte Produktionsanlagen aus. Die schwarze, weithin sichtbare Rauchsäule verbreitete sich in nördliche Richtung und sorgte schon bald für besorgte Anrufe bei den Behörden.

Über die Warn-App Nina sowie über Radiodurchsagen wurde die Bevölkerung unverzüglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Klimaanlagen abzuschalten und das Gebiet um den Chemiepark weiträumig zu meiden. Eine vorsorgliche Warnung vor möglichen Schadstoffen in der Luft wurde für die Stadtteile Wiesdorf, Manfort und Rheindorf herausgegeben. Aus Sicherheitsgründen stellte die Deutsche Bahn den Zugverkehr auf den Strecken durch Leverkusen vorübergehend ein, und die Autobahn A1 wurde kurzzeitig in beiden Richtungen gesperrt. Kindergärten und Schulen blieben auf Anordnung der Stadtverwaltung geschlossen, und die Anwohner wurden gebeten, sich nicht im Freien aufzuhalten. Die Polizei richtete Sperrbezirke ein und kontrollierte den Zugang, um Schaulustige fernzuhalten und die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Die Feuerwehr Leverkusen, unterstützt von Einheiten aus Köln, Düsseldorf und dem Rheinisch-Bergischen Kreis, war mit einem Großaufgebot von über 300 Kräften vor Ort. Spezialfahrzeuge zur Schaumerzeugung und eine Drehleiter mit Wasserwerfer kamen zum Einsatz, um die Flammen von einer sicheren Distanz aus zu bekämpfen. Parallel dazu führten Messtrupps kontinuierlich Luftproben durch, um die Konzentration giftiger Gase zu überwachen. Messungen ergaben, dass der Gehalt an Chlorwasserstoff und anderen Verbindungen erhöht, jedoch unterhalb der akuten Gefahrenschwelle blieb, was die Behörden zu einer vorsichtigen Entwarnung für die benachbarten Wohngebiete veranlasste. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Nachmittagsstunden hin, weil die Brandherde immer wieder aufflammten und nur schrittweise erstickt werden konnten.

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Ein ungewöhnlich heftiger Sturm hat in den frühen Abendstunden des Dienstags weite Teile der Küstenregion Mecklenburg-Vorpommerns erfasst und binnen weniger Stunden enorme Schäden angerichtet. Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hatten ursprünglich lediglich vor einer stürmischen Wetterlage mit Windböen um die 70 Kilometer pro Stunde gewarnt, doch innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich das Tiefdruckgebiet zu einem orkanartigen Sturm mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde. Die plötzliche Intensivierung überraschte sowohl die Behörden als auch die Bevölkerung, die vielerorts nicht mehr rechtzeitig Vorsichtsmaßnahmen treffen konnte. Besonders betroffen waren die Inseln Usedom und Rügen sowie die Hansestadt Stralsund, wo der Sturm binnen Minuten Bäume entwurzelte, Dächer abdeckte und Fahrzeuge durch die Luft schleuderte. Für viele Anwohner war es eine Nacht des Schocks, weil mit einer solchen Wucht zu dieser Jahreszeit niemand gerechnet hatte.

Die materiellen Schäden beliefen sich bereits in den ersten Stunden auf ein erhebliches Ausmaß. Zahlreiche Straßen und Bahnstrecken waren durch umgestürzte Bäume und abgerissene Stromleitungen blockiert, der regionale Zugverkehr musste vollständig eingestellt werden. In mehreren Gemeinden fiel der Strom aus, teilweise waren über 20.000 Haushalte ohne Elektrizität, während die Energieversorger einen Blackout von mindestens 48 Stunden befürchteten. Auf Rügen stürzte ein Baukran auf ein Wohnhaus, wodurch das Gebäude schwer beschädigt wurde; die Bewohner hatten das Haus jedoch rechtzeitig verlassen können. Im Hafen von Sassnitz rissen sich mehrere Boote los und trieben führerlos auf der Ostsee, was die Wasserschutzpolizei zu einer aufwändigen Bergungsaktion zwang. Zudem deckte der Orkan auf Campingplätzen Zelte und Wohnwagen ab, sodass Urlauber panisch in feste Unterkünfte flüchteten.

Feuerwehren und Rettungsdienste aus dem gesamten Bundesland waren die gesamte Nacht über im Dauereinsatz. Neben den örtlichen Wehren wurden auch Einheiten aus dem Binnenland wie aus Neubrandenburg und Rostock angefordert, um die Küstenorte zu unterstützen. Ein Campingplatz nahe Zinnowitz musste komplett evakuiert werden, da der Sturm die alten Buchenwälder direkt am Strand gefährlich ins Schwanken brachte und die Feuerwehr eine akute Lebensgefahr durch herabstürzende Äste sah. Mehrere Personen erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen, vor allem durch herumfliegende Teile und Stürze bei der Flucht, Todesopfer wurden nach ersten Erkenntnissen jedoch nicht registriert. Das Deutsche Rote Kreuz richtete Notunterkünfte in Turnhallen und Gemeindezentren ein, um den Gestrandeten eine sichere Bleibe zu bieten. Die Rettungshundestaffeln durchkämmten die verwüsteten Gebiete, um sicherzugehen, dass sich keine weiteren Menschen unter Trümmern befanden.

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